145 Jahre Gothaer Programm

Heute wie damals: unser Ziel Beseitigung aller sozialen und politischen Ungleichheiten

Heute vor 145 Jahre begann der Einigungsparteitag von Gotha. Am Ende stand die Vereinigung des „Allgemeinen Deutschen Arbeitervereines“ (ADAV; „Lassalleaner“) und der „Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Deutschlands“ (SDAP; „Eisenacher“) zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP), die Vorläuferpartei zur heutigen #SPD. Gemeinsam verabschiedete man unter der Führung von August Bebel, Wilhelm Liebknecht und Wilhelm Hasenclever das Gothaer Programm.
Damals forderte die neu gegründete SAP, u.a.: die Aufhebung der Ausbeutung in jeder Gesellschaft und die Beseitigung aller sozialen und politischen Ungleichheit. 1890 hat sich die SAP in SPD umbenannt. Wir sind weit gekommen. Viele Forderungen von damals sind heute gesellschaftliche Realität: So z.B. das allgemeine, gleiche, direkte Wahl- und Stimmrecht mit geheimer und obligatorischer Stimmabgabe aller Staatsangehörigen, die allgemeine und gleiche Volkserziehung durch den Staat, die allgemeine Schulpflicht, der unentgeltliche Unterricht in allen Bildungsanstalten, das Verbot der Sonntagsarbeit, das Verbot der Kinderarbeit, Schutzgesetze für Leben und Gesundheit der Arbeiter. Aber auch 145 Jahre später gibt es für uns als SPD noch viel zu tun. Wir setzen uns heute für #Gerechtigkeit und die Beseitigung von politischer und sozialer Ungleichheit und für die Belange von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein.  [Quelle: SPD Südhessen]

In Biblis bedeutet das für uns konkret:

  • Wir wollen geeignete und bezahlbare Wohnformen für alle schaffen: für Familien, für Menschen im Ruhestand und Alleinstehende.
    • Wir wollen mit unserer Gemeinde auf dem Wohnungsmarkt aktiv werden, z.B. durch den Aufkauf von Bestandsimmobilien.
    • Wir setzen auf Nachverdichtung und Sanierung
  • Wir setzen uns dafür ein, dass in der Verwaltung die Mitarbeiter*innen nach Tarif bezahlt werden und setzen uns in der Gemeinde für die Einführung weitere Tarifverträge ein.
  • Wir werden die Einrichtungen der Gemeinde barrierefrei gestalten und Einschränkungen bei der Teilhabe älterer Menschen abbauen.
  • Jugendkultur braucht Räume: Wir setzen uns für Freiräume ein, die die jungen Menschen in eigener Verantwortung gestalten können.
  • Wir machen uns für eine*n Gleichstellungsbeauftragte*n und für die Erarbeitung eines Gleichstellungskonzeptes in unserer Gemeinde stark.