Biblis für alle: Generationengerechtigkeit, Inklusion und Vielfalt

Die SPD Biblis-Nordheim-Wattenheim setzt sich dafür ein, dass unsere Gemeinde ein lebenswerter Wohnort für alle Menschen ist. Das gilt unabhängig von Alter, Behinde­rung und sozialem oder biographischem Hintergrund .

 

Barrierefreiheit

Wir setzen uns dafür ein, dass alle Lebensbereiche in Biblis und den Ortsteilen so ge­staltet werden, dass sie auch für Menschen mit körperlichen Einschränkungen zugäng­lich sind. Dazu zählt der barrierefreie Zugang zu öffentlichen Gebäuden, zum ÖPNV und zu sämtlichen Be-reichen der Daseinsvorsorge. Diese Bereiche sind für eine selbst­ ständige Lebensführung von mobilitätseingeschränkten Menschen eine wichtige Be­dingung.

Für die Zugänglichkeit von Räumen, Gebäuden und lnfrastruktureinrichtun­gen sind, neben der baulichen Anpassung einzelner Standorte (bspw. durch Rampen oder Aufzüge), vor allem barrierefreie Wegeketten und Wegenetze erforderlich. Für eine umfängliche Barrierefreiheit darf diese nicht nur bei einzelnen Bauten und geplan­ten Wegeabschnitten enden, sondern muss darüber hinaus die Mobilität zwischen Wohneinrichtungen, Haltestellen und öffentlichen Zielen umfassen.

Die SPD steht da­ bei für einen ganzheitlichen Planungsansatz. Sektorale Planungsansätze und separierende Sichtweisen greifen aus unserer Perspektive zu kurz. Auch digitale Ange­bote der Gemeinde müssen für sehbehinderte und anderweitig körperlich einge­schränkte Menschen problemlos zugänglich sind. Für die Beurteilung der Notwendig­keit von Barrieren reduzierenden Maßnahmen schlagen wir die Einrichtung einer Projektgruppe vor, die aus fachlicher Perspektive und aus der Perspektive von Betroffenen wichtige Impulse für das Thema geben kann.

 

Vielfalt und Solidarität

Unsere Gemeinde soll für alle Menschen in Biblis da sein. Die Gemeindevertretung hat 2019 mit den Stimmen aller Mitglieder der SPD-Fraktion das „Hessische Plädoyer für ein solidarisches Zusammenleben” beschlossen, das den Schutz der Demokratie und der Menschenrechte als oberste Maxime des kommunalen Handelns sieht.

Wir wollen uns dafür einsetzen, dass dieses Plädoyer auch praktisch in der Kommunalpolitik um­ gesetzt wird. So sehen wir es weiterhin als wichtig an, dass menschenwürdige Woh­nungen für einkommensschwache und insbesondere auch für geflüchtete Personen bereitgestellt werden.

Menschen mit geringen Deutschkenntnissen sollen ebenfalls ei­nen einfachen Zugang zu öffentlichen Informationen und zu Behörden bekommen. Hass, Hetze und billigem Rechtspopulismus müssen wir  auch zukünftig entschieden entgegentreten. Nur so können wir die Stärken und Potenziale aller Menschen in unse­rer Gemeinde nutzen.